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PAQUITO - 05/2025 - auf der Suche nach einem Wunder

  • 1. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Geschlecht: Rüde

Geboren: 16.05.2025

Größe: ca. 45 cm

Gewicht: ca. 10-11 kg

Mit Hunden: ja

Mit Kindern: ja

kupiert: nein

MMK: Leishmaniose positiv

Der junge Rüde PAQUITO wurde Anfang Juni zusammen mit Manolita und dem Welpenmädchen Lolita auf den Straßen Andalusiens gefunden. Er leidet nicht nur an einem hohen Leishmaniose-Titer. Sein Knie ist regelrecht zertrümmert. Jeder Schritt muss für ihn eine Qual gewesen sein.

Die Tierärzte gehen davon aus, dass diese schweren Verletzungen nicht durch einen Unfall entstanden sind. Alles deutet darauf hin, dass massive Gewalteinwirkung die Ursache ist. Tritte, Schläge – Misshandlungen, die man sich kaum vorstellen möchte. Es sind Verletzungen, die nicht nur Knochen brechen, sondern auch jedes Vertrauen in den Menschen zerstören könnten. Aber hey, es sind Bodegueros! Die Optimisten unter den Tierschutzhunden!


Mittlerweile wurde PAQUITO in einer Tierklinik vorgestellt. Der junge Rüde weist zahlreiche Knochenbrüche auf, eine zeitnahe Operation ist jedoch auf Grund der Leishmaniose ein unkalkulierbares Risiko, weswegen er zunächst eine umfangreiche Schmerzmedikation bekam. Die Leishmaniose wird natürlich ebenfalls behandelt.

Der erste Traumatologe riet von einer chirurgischen Versorgung der Brüche zum jetzigen Zeitpunkt ab (zu viele belastende OPs und Narkosen, das schafft Paquito nicht) und empfahl eine Amputation des Hinterbeinchens.

Ein zweiter Spezialist riet ebenfalls von einer OP ab, da die Brüche zu alt sind, um sie mit vertretbarem Aufwand versorgen zu können. (Anzahl und Länge der OPs).

Paquito ist nun mit Schmerzmitteln gut eingestellt und nimmt sogar langsam zu, seine Leishmaniosebehandlung beginnt zu wirken.

ABER: dieser Hund ist keinesfalls reisefähig, wird es vorerst auch nicht werden. Und an dieser Stelle blinzelte zwischen all den dunklen Wolken auch für Paquito mal ein kleiner Sonnenstrahl: es fand sich ein junger Mann, der sich bereit erklärte, den Rüden bei sich aufzunehmen und entsprechend zu pflegen.

Auf seiner Pflegestelle in Spanien bekommt PAQUITO nun nicht nur seine Medikamente, sondern darf endlich erfahren, was es heißt, geliebt und umsorgt zu werden.


Um sicher zu gehen, dass die Amputation die einzig richtige Entscheidung ist, wird Paquito noch einem weiteren Traumatologen vorgestellt werden.


Und wenn PAQUITO irgendwann bereit für SEIN Zuhause sein wird, werden wir es für ihn finden - versprochen!




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