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Projekte Hier werden wir die Projekte vorstellen, die wir als Ziele unseres Vereines in der Vereinssatzung festgelegt haben. Da wir erst im September 2011 mit unserer Arbeit anfangen konnten, werden die Projekte langsam aufgebaut.
Das Tierheim El Buen Amigo in Los Palacios y Villafranca hat große Probleme, die vielen Hunde im Heim immer ausreichend mit Futter zu versorgen. Hunde, die in der Gemeinde aufgegriffen werden, kommen nicht in die Tötung von Sevilla (Zoosanitario), so wie es andere Gemeinde in der Umgebung Handhaben, sondern sie werden im Tierheim abgegeben. Im Winter 2011/12 hat sich die Lage dort bzgl. der Belegung sehr verschlimmert! Dies weil u.a. durch ein neues Gesetz, das ohne Übergangszeit verabschiedet wurde, die Besitzer von sogenannten Listenhunden zur Kasse gebeten werden und auch (wie in Deutschland) Wesenstests und Eignungsprüfungen verlangt werden, um sie weiter halten zu dürfen. So wurden viele dieser Hunde ausgesetzt oder abgegeben und brachte das Tierheim in einen bedeutenden Vorsorgungsnotstand. Zurzeit müssen nun gut 200 Hunde (Stand April 2013) ernährt werden und das bedeutet, es werden fast € 600,-- Futterkosten pro Monat benötigt. Wenn das Geld nicht aufgebracht werden kann, gerät die Versorgung ins Wanken und die Tiere werden mit trockenem Brot ernährt. Dies führt leider bei einigen der Hunde zu heftigen Gewichtsproblemen und ist auch nicht als vollwertige Nahrung anzusehen. Hierfür bitten wir dringend um Spenden mit den Vermerk: Spende für Hundefutter
Auch hier müssen wir immer wieder in die Vereinskasse greifen! Sei es für die Behandlung kleinerer Unfälle, Zahnsanierung, Hautproblemen usw. oder für Notfälle wie z.B. der kleinen Fortuna. Ihr bereits in Spanien operierter Bruch am Hinterbein war Anfang März bei ihrer Einreise in Deutschland nicht verheilt und machte eine Einweisung direkt vom Flughafen in die Tierklinik erforderlich. Fortuna musste erneut operiert werden – dies war nicht vorhersehbar und hat das Vereinsbudget enorm belastet. ![]() Die anfallenden Kosten der OP, Klinikaufenthalt und Nachbehandlung belaufen sich zur Zeit auf knapp 1.900,-- Euro (Stand 28.04.2013) und konnte zu 2/3 durch Spenden aufgefangen werden – hierfür sagen wir auch an dieser Stelle herzlichen DANK an alle Spender, die uns bisher unterstützt haben. Fortuna wird die Vereinskasse auch weiterhin belasten, daher bitten wir um weitere Spenden mit dem Verwendungszweck: Spende: Hilfe für Fortuna
Immer wieder unterstützt Bodeguero in Not e.V. die Tierschützer vor Ort bei sogenannten "besonderen Fällen!"
In unserer Vereinssatzung haben wir unter Punkt (1.3.3) die Unterstützung der Tierschützer in Spanien stehen und so möchte ich hier unsere Projekte vorstellen. Bitte bei Spenden, in den Verwendungszweck den Titel im Verwendungszweck mit angeben, z.B. "Spende für Kastrarionsaktion"
Stopp dem Tierelend durch unkontrollierte Vermehrung herrenloser Hunde und Katzen!Da es in Deutschland so gut wie keine herrenlos, streunende Hunde gibt und viele Hundebesitzer aus Vernunftgründen die Entscheidung treffen, ihre Hunde zu kastrieren, wenn sie in die Geschlechtsreife kommen, gibt es bei uns im Gegensatz zu südlichen/östlichen Ländern kaum ungewollte, unkontrollierte Hundepopulationen. Leider bezieht sich das nicht auf die deutsche Katzenwelt - hier ist es vielerorts in den Städten bereits zu einer enorm unkontrollierten Katzenpopulation gekommen, welche zur Folge hat, dass sehr viele Tiere verwahrlosen und an Krankheiten oder schlechtem Ernährungszustand verenden! Tierschützer versuchen, die Tiere zu schützen, in dem zeit- und kostenintensive Kastrationsprojekte gestartet und ausgeführt werden. In Spanien sieht man streunende Katzen und Hunde in erschreckenden Ausmaßen! Trotz Hilfsmaßnahmen in Form von Adoptionen/Kastrationen und leider auch regelmäßiger Tötungen in den Perreras, werden es nicht weniger sondern ständig mehr herrenlose, streunende Tiere. Wird eine unkastrierte, geschlechtsreife Hündin ausgesetzt, kann sie bis zu zweimal im Jahr Welpen werfen und nach nicht mal einem Jahr pflanzen sich bereits deren Nachkommen weiter fort und die Spirale dreht sich unaufhörlich weiter. Neben den unzähligen Welpen der Streunerhunde, kommt eine Vielzahl Welpen hinzu, die von Hündinnen (die sich in menschlicher Obhut befinden) stammen und deren Lebensweg leider auch auf der Straße beginnt. In südlichen Ländern wird die Kastration eines Hundes (hauptsächlich der Rüden) oftmals als etwas Unnatürliches angesehen und kategorisch abgelehnt. Man nimmt immer wiederkehrende, ungewollte Schwangerschaften einer Hündin billigend in Kauf und versucht bestenfalls die Welpen zu verschenken, setzt sie auf die Straße oder gibt sie in der Perrera ab, wo sie mutterlos oft schon wenige Tage oder Wochen später an Krankheiten sterben. Neben den so wichtigen Kastrationsaktionen sind auch immer entsprechende Aufklärungsaktionen vor Ort von Nöten, die die Situation der Tiere immer wieder deutlich macht. „Besser verhüten als töten oder anders gesagt - lieber niemals geboren zu werden, als unwürdig zu leben um dann doch zu sterben“. Mit Aufklärungs- und Kastrationsaktionen können unkontrollierte Populationen verhindert werden und so manches schreckliches Tierelend vermieden werden. Der Verein Bodeguero in Not unterstützt diverse Kastrationsaktionen. Die Aktion wird fachlich und kompetent von Tierärzten geleitet! Hierfür bitten wir dringend um Spenden mit den Vermerk: Spende für Kastrationsaktion
Bei Fragen bzgl. der Spendenübersicht oder Spendenquittungen bitte hier Montserrat Caballero Rodriguez, kurz Montse genannt, arbeitet hauptberuflich als Fluglotsin und ehrenamtlich für den Verein Adoptalo. Neben ihrer eigentlichen Arbeit als Fluglotsin, ist sie in ihrer Freizeit fast rund um die Uhr für die Hunde aus der Tötungsstation Gesser tätig. Sie reserviert Hunde in der Tötungsstation Gesser und bringt sie zu gegebener Zeit in private Zwinger oder nimmt sie bei sich Zuhause auf. Viele der von ihr betreuten Hunde werden auch nach Deutschland vermittelt. . Montse ist ein wunderbarer Mensch, sie hat vielen Hunden das Leben gerettet und mit ihrer Arbeit auch Tierschutzorganisationen in Deutschland unterstützt. Mit Menschen, wie z.B. Montse ist eine vernünftige Zusammenarbeit in Spanien möglich und machbar. Dies zeigt sich u.a. darin, daß man bei ihr immer ein sauberes Haus vorfindet, obwohl sie zeitweise, das ganze Haus voller Hunde hat - die Hunde leben dort unter absolut hygienischen Bedingungen. ![]() Auch sorgt sie dafür, daß die tierärztliche Versorgung gewährleistet ist und die Hunde untersucht, geimpft, entwurmt und kastriert werden. Sie macht sie reisefertig, wäscht sie, stellt die Papiere zusammen und fährt sie zu den Flughäfen. Sie leistet einen Job, der immer mehr Zeit beansprucht und der kaum noch von ihr alleine gestemmt werden kann. Wir möchten Montse eine Hilfskraft zur Seite stellen, die ihr mit einem eigenen PKW einen Teil dieser Arbeit abnehmen kann. Diese Hilfskraft soll zuverlässig sein und ihre Auslagen und den Zeitaufwand bezahlt bekommen. Schön wäre, wenn sie diese Person für mindestens 5 bis 10 Stunden in der Woche zur Verfügung hätte. Das wäre im Schnitt zwischen 20 und 40 Stunden im Monat.
Für diese Ausgaben brauchen wir entweder regel-mäßige Spenden (einen sogenannten Paten - Patenschaft Projekt: Asistente para Montse) oder spontane Spenden. Für alle die ein PayPal-Konto haben ... Wobei hier zu beachten ist, dass von der Spende jeweils 1,9% + 34 Cent an Gebühren an PayPal abgehen. Dieser Text inkl. Fotos, darf kopiert werden, wenn er für die Werbung dieses Projekt verwendet wird. Bodeguero in Not e.V. Verwendungszweck: Hilfe für Montse Sparda-Bank West eG BLZ: 330 605 92 Kt.-Nr.: 5928036 IBAN: DE08330605920005928036 , BIC : GENODED1SPW ![]()
Die Perrera Gesser in Cádiz ist eine Tötungsstation! Diverse Gemeinden im Umkreis von Cádiz, haben mit der Tötungsstation Gesser Verein barungen/Verträge, die regeln, dass Streunerhunden dort aufgenommen werden. Wenn aufgegriffene Hunde einen Microchip haben, muss der Besitzer ausfindig gemacht werden. Dieses gestaltet sich oft sehr schwierig, da die auf dem Chip gespeicherten Daten nicht selten keine Übereinstimmung mit der Adresse oder dem letzten Besitzer vorweisen. In diesen Fällen, wird vom Gesetzgeber ein förmliches Verfahren eingeleitet, in dem man versucht, die Adresse des letzten Besitzer ausfindig zu machen um ihn kontaktieren. Erst wenn auch dies zu keinem Erfolg (Rückführung) führt, ist der Hund frei: "Frei zur Vermittlung und leider auch frei zum Töten". Da die Ermittlung des ehemaligen Besitzers u.U. oft Monate dauert, sind die Hunde in diesem Zeitraum zwar "relativ" sicher, dass sie nicht getötet werden, jedoch leben sie in unwürdigen Verhältnissen. Sie fristen ihr Dasein zu mehreren Hunden in einem Zwinger. Die Gefahr von Beißereien kann nicht ausgeschlossen werden und nicht selten kommt es vor, dass für die Opfer jede Hilfe zu spät kommt! Im Winter sind die Zwinger eiskalt (Betonboden, keine Heizung, bestenfalls mal eine Decke in der Plastikwanne). In den Sommermonaten sind sie der brütenden Hitze ausgesetzt! Die Hunde erkranken unter diesen Verhältnissen und besonders Welpen, alte und geschwächte Hunde sterben in den Zwingern. Die Hunde unterliegen den genannten gesetzlichen Rahmenbedingungen und können in dieser Zeit auch von den Tierschützern nicht freigegeben und somit nicht reserviert werden. Hunde die abgegeben oder gefunden werden und nicht gechipt sind, werden getötet sobald die Zwinger zu voll werden! Es werden die getötet, die schon lange einsitzen, die Alten, Kranken sowie die, die bei den Einheimischen nicht zu den attraktiven Rassen gehören. Da es im Jahre 2011 des Öfteren zu größeren Protestaktionen kam, deren Wellen bis in die örtliche Presse schwappte, ist der Betreiber der Perrera dazu übergegangen, die Tötungstermine nicht mehr bekannt zu geben. Es kann, wenn die Zwinger voll sind, jeden Tag passieren, dass: "aussortiert und getötet wird". In den spanischen Tötungsstationen gibt es verschiedene Tötungsmethoden, es handelt sich nie um eine friedliche Einschläferung, wie wir es hierzulande kennen. In der Perrera Gesser bekommen die Tiere eine Spritze direkt ins Herz - ohne vorhergehende Narkose! Für die Hunde in Gesser setzen sich diverse Tierschützer ein. Eine davon ist Montse, die sich nicht nur für die Reservierung der Hunde durch unterschiedliche spanische und deutsche Tier- schutzvereine sondern die sich auch um die Verbesserung der Lage und der Haltungsbedingungen für die Hunde in den Zwingern einsetzt. Dies fängt an mit Heizkörpern im Winter, mit Plastikkörbchen und Rotlichtlampen in der Mutter-Welpen Anlage und hört auf bei der medizinischen Versorgung von verletzten Tieren! Die Angestellten der Perrera verrichten emotionslos ihre Arbeit - für sie ist es unbedeutend, in welchem Alter und in welch einem seelischen und gesundheitlichen Zustand ein Hund sich befindet. Montse bezahlt aus ihrer eigenen Tasche erforderliche Impfungen, Chipen, EU-Pässe, Tierarztkosten, Blutuntersuchungen, Endo- und Ektoparasiten Behandlungen und wenn sie zu Hause keinen Platz mehr hat besonders gefährdete Tiere aufzunehmen, auch die Pensionskosten in privaten Zwingern. So kommt Montse, noch bevor ein Hund reserviert wird, finanziell für die Hunde in Gesser auf! Diese Ausgaben bekommt sie oft nicht ersetzt! Wenn Sie Montse finanziell in ihrer Arbeit unterstützen möchten, spenden Sie bitte an Bodeguero in Not e.V. mit den Verwendungszweck: Perreradogs - wir leiten jeden Euro umgehend an Montse weiter, damit sie weiterhin helfend, den Hunden in Gesser zur Seite stehen kann. |
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